Der UHC Vikings Bern startete in der Mehrzweckhalle Lenk gegen UHC Linden nicht wie gewünscht. Linden fand schneller in die Partie und ging in der vierten Minute durch Simon Jöhr mit 0:1 in Führung. Kurz darauf folgte das 0:2, bei dem der Torschütze im Liveticker nicht erfasst wurde. Als Adrian Krähenbühl in der 13. Minute auf 0:3 stellte, standen die Vikings früh unter Druck.
Bern reagierte jedoch stark. Gaetan Pfister verkürzte in der 15. Minute auf 1:3 und brachte die Vikings zurück ins Spiel. Nur wenig später traf Iwan Reichen zum 2:3. Die Mannschaft spürte, dass wieder etwas möglich war, spielte entschlossener nach vorne und setzte Linden deutlich früher unter Druck.
Noch vor der Pause gelang den Vikings der Ausgleich. In der 17. Minute fiel das 3:3, auch dieser Berner Treffer blieb im Liveticker ohne eingetragenen Torschützen. Nach dem schwierigen Start hatte Bern die Partie damit komplett neu lanciert und ging mit viel Energie in den zweiten Abschnitt.
Nach dem Seitenwechsel kippte das Momentum allerdings wieder auf die Seite von Linden. Michael Kiener brachte sein Team nach nur sieben Sekunden im zweiten Abschnitt mit 3:4 in Führung. Derselbe Spieler erhöhte kurz darauf auf 3:5. Die Vikings mussten erneut einem Rückstand nachlaufen und fanden in dieser Phase nicht mehr gleich konsequent in die Zweikämpfe.
Linden spielte nun effizient und nutzte die sich bietenden Räume konsequent. André Stettler erzielte nach angezeigter Strafe und ohne Goalie im Lindener Tor das 3:6. Samuel Bischoff erhöhte nach Zuspiel von Michael Kiener auf 3:7. Damit hatte Linden die entscheidende Differenz geschaffen.
Die Vikings gaben sich trotzdem nicht auf. Gaetan Pfister traf in der 39. Minute mit seinem zweiten Treffer des Spiels zum 4:7 und setzte nochmals ein Zeichen. Die Hoffnung auf eine späte Wende hielt aber nur kurz, denn Samuel Bischoff stellte nach Assist von Michael Poschung auf 4:8.
Am Ende musste sich der UHC Vikings Bern mit 4:8 geschlagen geben. Positiv bleibt die starke Reaktion nach dem frühen 0:3-Rückstand, als Gaetan Pfister, Iwan Reichen und ein weiterer Berner Treffer die Vikings bis zum 3:3 zurückbrachten. Entscheidend war jedoch die Phase direkt nach der Pause, in der Linden mit mehreren Treffern das Spiel wieder klar auf seine Seite zog.